ZUKUNFTSWERKSTATT
Zukunftswerkstätten sind Beispiele für dialogisches, partizipatives
und
demokratisches Lernen. Im Vordergrund steht, dass Menschengruppen
gemeinsam Zukunftsmöglich-keiten finden und nicht zerreden.
Ablauf einer Zukunftswerkstatt
Beschwerde- und Kritikphase:
Beschwerden, Kritiken, und Schwierigkeiten werden im konstruktiven
Austausch benannt, zusammengetragen und zugespitzt.
Phantasie- und Utopiephase:
Auf der Grundlage der Ist - Analyse entfalten die Teilnehmenden Wünsche
und Visionen. Dieser Perspektivwechsel ermöglicht den Blick "über
den Tellerrand"
der Themenstellung hinaus. Die Energie der Gruppe wird durch den gemeinsam
gestalteten Wunschhorizont neu gebündelt.
Praxis- und Verwirklichungsphase:
Ziel ist, die entwickelten Wünsche und Visionen mit der Wirklichkeit
des gestellten
Themas rückzukoppeln, so dass konkrete Forderungen und Projekte
entstehen.
Nachbereitung:
Eine Dokumentation schließt i. d. R. eine Zukunftswerkstatt ab.
Darüber hinaus kann ein Nachtreffen zur weiteren Konkretisierung
und Bearbeitung
der entstandenen Projekte sinnvoll sein.
Anwendungsgebiete der Zukunftswerkstatt
Vereine, Verbände, Schulen, Kirchengemeinden, Lokale Agenda 21
Gruppen... .
Im Prinzip können alle eine Zukunftswerkstatt anwenden, die konstruktive
Lösungen
zu einem Thema bzw. Problem entwickeln möchten.
Anzahl der Teilnehmer/innen
Mindestens 9 und höchstens 30 Personen pro Werkstatt.
Darüber hinaus kann dennoch alles möglich sein.
Dauer einer Zukunftswerkstatt
Ab 3 Stunden bis zu fünf Tage.
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